Die monegassischen Gewerkschaften, die Beschäftigte des Gastgewerbes vertreten, haben sich mit Vertretern der französischen Gewerkschaft CGT getroffen, um eine gemeinsame Basis zu finden.

Olivier Cardot, Generalsekretär des monegassischen Gewerkschaftsbundes USM, sagte, dass ein Thema, das diskutiert wurde, das Fehlen einer Gehaltstabelle in Monaco sei. Er sagte, dass es seit 1981 eine Klassifizierung der Arbeitsplätze innerhalb des Sektors gebe, die sich jedoch nicht in einer Einstufung der Lohnskala niedergeschlagen habe.

Ein weiterer wunder Punkt ist das geteilte Schichtsystem, bei dem Restaurantangestellte in der Regel eine Frühschicht bis 14:00 Uhr und eine Spätschicht von 17:00 bis 23:00 Uhr leisten müssen. Die Gewerkschaften in Frankreich und Monaco fordern die Abschaffung des geteilten Schichtsystems, das ihrer Meinung nach die Berufe im Gastgewerbe für künftige Generationen unattraktiv macht.

Olivier Cardot erklärte, dass in den kommenden Wochen und Monaten eine gemeinsame Erklärung mit Beschwerden und Forderungen an die Restaurant- und Hotelbesitzer in Frankreich und Monaco gerichtet werden soll.

Das gemeinsame Gewerkschaftstreffen wird den Arbeitgebern im monegassischen Gastgewerbe noch mehr Kopfzerbrechen bereiten, da sie ohnehin schon Schwierigkeiten haben, genügend geeignete Bewerber zu finden, zum Teil wegen des Problems der geteilten Schichten, aber auch wegen des Mangels an Wohnraum in der Nähe und der Reisekosten.

DATEI-FOTO: Mitglieder der Gewerkschaft CGT während eines Treibstoffstreiks im September 2022 Reuters