Nach dem bewaffneten Raubüberfall auf das Geschäft "Monaco Watch Company" am Boulevard des Moulins am Mittwoch, 29. Mai, gegen 11.30 Uhr, bei dem ein als älterer Mann verkleideter Täter den Angestellten des Geschäfts mit einer Waffe bedrohte und Luxusuhren im Wert von mehreren Millionen Euro erbeutete, wurde eine gerichtliche Untersuchung eingeleitet.

Der zunächst auf drei Millionen Euro geschätzte Schaden wurde nach Angaben des Generalstaatsanwalts des Fürstentums am Donnerstagabend, 30. Mai, auf über vier Millionen Euro neu geschätzt.

Die Monaco Watch Company dürfte am Montag, den 3. Juni, wieder öffnen, zumindest was die Verwaltung betrifft. Das unglückliche Geschäft hat sich in den sozialen Medien direkt zu den schrecklichen Ereignissen geäußert und geschrieben: "Wir möchten unsere tiefe Dankbarkeit für all Ihre Nachrichten der Unterstützung zum Ausdruck bringen. Euer Zuspruch bedeutet uns sehr viel und gibt uns die Kraft, weiterzumachen. Wir machen derzeit eine schwierige Zeit durch. Bitte gebt uns ein paar Tage Zeit, um die Dinge zu klären. Wir werden stärker denn je zurückkommen."

Die Generalstaatsanwaltschaft hat am Donnerstagnachmittag eine gerichtliche Untersuchung wegen bewaffneten Raubüberfalls und krimineller Vereinigung eingeleitet, mit der ein Untersuchungsrichter betraut wurde. Die Ermittler der monegassischen Polizei werden von ihren französischen Kollegen der Kriminalpolizei von Nizza bei der Suche nach den beiden Personen unterstützt, die in diesen hochriskanten Raubüberfall verwickelt sind.

Während der falsche Großvater so viele Uhren wie möglich erbeutete, blieb ein Mitarbeiter in der Nähe des Geschäfts, so dass beide schnell nach Beausoleil fliehen konnten. Beide Personen sind zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch auf freiem Fuß.