Mit einem Überschuss von fast 130 Millionen Euro Ende 2023 liegt das Nettoeinkommen des monegassischen Staates deutlich über dem Überschuss von 32,2 Millionen Euro im Jahr 2022, da die Haushaltseinnahmen im Vergleich zu den Ausgaben deutlich höher sind.

In einer am Dienstag, den 7. Mai, veröffentlichten Schwerpunktstudie gab das IMSEE für das vergangene Jahr Einnahmen in Höhe von 2197,3 Millionen Euro und Ausgaben in Höhe von 2071 Millionen Euro bekannt. Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent, hauptsächlich aufgrund höherer kommerzieller Einnahmen, wobei die Mehrwertsteuer um 15,3 Prozent auf 1.152,3 Millionen Euro anstieg. Der Verkauf von Immobilien war eine treibende Kraft für diese Entwicklung.

Die kommerziellen Gewinne stiegen um ein Drittel auf 232,7 Millionen Euro. Ein deutlicher Anstieg der ordentlichen Ausgaben wurde durch die Verringerung der Ausgaben für Ausrüstungen nahezu ausgeglichen.

Zum ersten Mal übersteigt der Verfassungsreservefonds Ende 2023 sieben Milliarden Euro, die sich aus Gold, Finanzen und einem größtenteils illiquiden Teil in Höhe von 4,4 Milliarden Euro zusammensetzen. Die Gebäude belaufen sich auf zwei Milliarden Euro, während die Beteiligung des Staates an SBM, SMEAUX, SMEG und SEPM den Rest der illiquiden Summe ausmacht.

Abgebildetes Bild mit freundlicher Genehmigung von Mathieu Stern