Der AS Monaco ist am Donnerstagabend, 8. Februar, im Stade Robert Diochon gegen den drittklassigen FC Rouen aus dem Achtelfinale der Coupe de France ausgeschieden - ein Schock zum Vergessen.

Rouen kämpfte trotz des siebten Platzes im Championnat National, während der Favorit auf den Sieg eine Überraschung erlebte. Folarin Balogun brachte Monaco in der 33. Minute mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung, doch fünf Minuten in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang den Gastgebern der Anschlusstreffer.

Die Mannschaften kehrten also torgleich in die Umkleidekabinen zurück und waren entschlossen, mehr Tore zu erzielen. Keine der beiden Mannschaften konnte jedoch einen Treffer erzielen, bevor der Schlusspfiff ertönte und das Elfmeterschießen die Entscheidung brachte.

Aleksandr Golovin, Eliesse Ben Seghir, Youssouf Fofana und Thilo Kehrer trafen allesamt vom Elfmeterpunkt, während Radosław Majecki beim vierten Versuch von Rouen den ersten Elfmeter für Monaco parierte und Balogun den entscheidenden Elfmeter zum Sieg für die Monegassen verwandelte.

Der gegnerische Torhüter hatte den Schuss von Balogun gut antizipiert und verhinderte, dass das Spiel in die Verlängerung ging. Youngster Maghnes Akliouche trat an und verwandelte den Elfmeter nicht, was die Niederlage für Monaco besiegelte.

Das Ausscheiden aus dem Coupe de France gegen eine drittklassige Mannschaft ist für die Anhänger des Teams aus dem Fürstentum zweifelsohne eine bittere Pille, doch nach dem heldenhaften Sieg der Monegassen im Elfmeterschießen gegen den Erstligisten FC Lens im Achtelfinale des Turniers im Januar ist der Schock umso größer.

Monacos Cheftrainer Adi Hütter muss seine Mannschaft vor dem Derby an der Côte d'Azur gegen OGC Nizza am Sonntagabend, 11. Februar, in der Allianz Arena neu formieren und einstellen.

Bild mit freundlicher Genehmigung von AS Monaco